PLECS

Simulationssoftware für Leistungselektronik

PLECS® ist die Software der Wahl, wenn es um die schnelle Simulation leistungselektronischer Systeme geht. Sie ist in zwei verschiedenen Editionen erhältlich: dem PLECS Blockset mit nahtloser Integration in MATLAB®/Simulink® und PLECS Standalone als vollständig unabhängiges Produkt.

Neu in Version 4.2

  • Verbesserter Schaltplaneditor
    Wir haben den Schaltplaneditor um einen intelligenten Routing-Algorithmus erweitert, der das Auftreten von überlappenden Verbindungen reduziert. Mit der neuen Auto-Connection-Funktion können Sie schnell Verbindungen zwischen zwei oder mehr Komponenten herstellen.
  • Dynamische Subsystem-Masken
    Sie können nun dynamische Symbole für maskierte Subsysteme erstellen, die ihr Aussehen je nach Parametereinstellung ändern. Sie können auch dynamische Dialoge erstellen, indem Sie einen Parameter deaktivieren oder ausblenden oder seinen Wert in Abhängigkeit vom Wert eines anderen Parameters ändern.
  • Verbesserte Code-Erzeugung
    Der PLECS Coder unterstützt nun für Regelungssignale neben Fließkommazahlen auch andere Datentypen.

Anwendungsbeispiel: HIL-Simulation eines MMC

Die PLECS RT Box ist ein moderner Echtzeitsimulator, der aus PLECS heraus programmiert und bedient werden kann. Mit seinen 32 analogen und 64 digitalen Ein- und Ausgängen und seiner 1 GHz Dual-Core CPU handelt es sich um einen vielseitig einsetzbaren Digitalrechner, der sich sowohl für Hardware-in-the-Loop (HIL) Simulationen als auch zum schnellen Aufbau von Regeleinrichtungen eignet.

HIL-Simulation von einem MMC mit vier RT-Boxen

Die obige Anordnung dient zur Echtzeitsimulation eines netzgekoppelten modularen Multilevelumrichters (MMC) mit vier miteinander verbundenen RT Boxen. Jeder Zweig des aus 10 Halbbrücken bestehenden MMC hat einen eigenen Slave-Regler und wird auf einer separaten RT Box simuliert. Die oberste vierte Box simuliert die passiven Filter und das Netz. Die RT Boxen sind über serielle Hochgeschwindigkeitsschnittstellen auf der Rückseite miteinander verbunden, um Simulationsdaten auszutauschen und den Simulationszeitschritt zu synchronisieren. Alle Boxen laufen mit einem Zeitschritt von 3 μs.

Die Regelung des Gesamtsystems erfolgt mit vier C2000-Mikrocontrollern, die über LaunchPad Interface-Karten an der Vorderseite jeder RT-Box angeschlossen sind. Der Master-Regler oben kommuniziert mit den Slave-Reglern über einen SPI-Bus.

"Even though being new to PLECS and the PLECS RT Box, I was able to successfully develop the simulation of a PFC stage with two boost cells and the controls implemented in C code in only one day."
— Prof. Dr. Radu Bojoi, Power Electronics Innovation Center, Politecnico di Torino